Wieder zu Hause

20. April 2009

Hallo liebe Freunde und Fans,

es ist vollbracht. Heute morgen, mit nur sehr wenig Verspätung, sind wir in Frankfurt gelandet. Begrüßt wurden wir von Verwanten und Freunden - und unserem Flughafenzubringerdienst, der uns pünktlich abholte.

Der Flug war lang und anstrengend. Irgendwie scheint die “Oststrecke” mehr an einem zu zähren. Das Einchecken war schon schwierig, als ein Koffer zu schwer war und wir an langen Schlangen anstehen mussten. 

Ansonsten gab es keine Probleme. Alle haben sich gefreut, wieder Heimaterde unter den Füßen zu haben. Aber alle sind auch ein bischen wehmütig, weil das tolle, große Abenteuer schon zu Ende gegangen ist. Jetzt wird es Zeit das Jetlag auszuschlafen und sich auf “Alltag” einzustellen.

Und natürlich haben wir uns dann in Ruhe unsere Auswertung angesehen:

- im Robot Design wurden wir mit “Good” bewertet
-in der Forschungspräsentation wurden wir für den “Research Quality Award” vorgeschlagen
- im Teamwork wurden wir mit “Excellent” bewertet
- und im Robotgame kamen wir mit 285 Punkten immerhin auf Platz 25

Alles in allem sind wir alsohochzufrieden!

HoM

Kein Pokal - aber ein wunderbarer Tag

19. April 2009

Es hat nicht sollen sein. Die SAP Universal Robots sind bei der Preisverleihung leer ausgegangen. Ein bisschen waren die Kids dann auch enttäuscht. Aber lange war dafür nicht Zeit.

Ein SAP Kollege aus Japan hatte uns eingeladen doch mit zu einem Picknick zu kommen im Piedmont Park, nördlich von Atlanta Downtown. Von der Siegesfeier weg hat er dann auch noch eine amerikanische Gruppe mitgenommen, so dass wir schließlich ca. 40 Mann, Frau und Kind hoch mit Marta, der U-Bahn, losfuhren. Schon nach 4 Stationen mussten wir aussteigen und dann noch 10 Minuten zum Park laufen. Mit unserer Erfahrung im U-Bahn fahren und mit einer Landkarte war das alles kein Problem.

Als wir allerdings im Park angekamen, war dort Kunstmarkt und ein großes Fest und wir fragten uns, wie wir hier ein Picknick machen sollten. So viele Menschen, so viel Action! 

3 Teams: Edisons (Japan), Tech Kids (Indiana), SAP Universal Robots

3 Teams: Edisons (Japan), Tech Kids (Indiana), SAP Universal Robots

Aber das Problem war schnell gelöst: Eine große Wiesen mit einigen wenigen Bäumen wurde “okkupiert” und wie durch Zauberei tauchten tolle Speisen auf: Melonen, Annanas, Brot und Wurst und Käse, Geflügelstücke, Getränke und so weiter.

Artistik von 3 Teams

Artistik von 3 Teams


So gut verpflegt kamen wir uns schnell näher und die Kinder fingen an zusammen zu spielen. Singspiele, Ballspiele - es war eine tolle Stimmung. Garnicht zu beschreiben. Völlig von den Socken waren wir, als die Kinder des amerikanischen Teams uns Bachkantaten vorsangen. Die japanischen Kinder tanzten für uns und so ließen wir uns auch zum Singen hinreisen. Es wurde so viel gelacht, so unglaublich viel Spaß mit Menschen, die man doch gerade erst kennengelernt hatte. Ich konnte es kaum fassen. Viiiiiiielen Dank an die Coaches des japanischen Teams “die Edisons”, die diese phantastische Idee hatten und sie so gelungen umsetzten.

Abends dann Abschlussfeier mit amerikanischem Essen und einer Vielzahl von Spielen wie “Bunjee laufen”, Boxen mit Riesenhandschuhen, Hüpfburgen und so weiter. Die Auswahl war überwältigend und die Kinder fanden kaum Zeit zum Essen.

Was für ein Tag. So voll, so reich. Reich an Erlebnissen, Kontakten, Gesprächen. Sooo schön! Danke danke danke, an alle, die dazu beigetragen haben, dass wir das erleben durften, daß wir hierher reisen konnten, dass wir das genießen durften.

Morgen kommt der Rückflug. Es ist Sturm angesagt. Vielleicht reicht es vorher noch, das Coca Cola Museum zu besuchen. Um 5pm geht es dann wieder ab nach Hause. Auch darauf freuen wir uns, selbst wenn es so schön war.

Liebe Grüße an alle zu Hause gebliebenen,

HoM

The game is NOT over …

18. April 2009
hat ein großartiger “Referent” der Babtistengemeinde gesagt, die wir am Ostersonntag besucht hatten. Er meinte damit, dass mit dem Tod Jesu eben nicht alles vorbei sei, sondern ein neuer Anfang geschaffen. Egal, wie Final der Tod auch erscheinen mag. 

Für uns ist das hier zum geflügelten Wort geworden und selbst jetzt, da die FLL WF Spiele zu Ende sind riefen wir uns immer wieder zu : The Game Is Not Over !

Aber ich will vorne beginnen: Fast hätten wir verschlafen und als wir zum Frühstück kamen erlebten wir eine Überraschung: Da das Hotel jetzt ausgebucht ist und alle gleichzeitig frühstücken wollten, gab es keinen Platz mehr, das Toastbrot war knapp und überhaupt war alles schwierig. Da mussten wir improvisieren: Zwei Tassen Kaffee auf ein Tablett und dann eben Minifrühstück im Zimmer. Was solls.

Um 8:00 war dann “Robot Parade” angesagt - eigentlich. Aber wir hatten zu spät gemerkt, dass das Ladegerät der NXTs das einzige ist, das NICHT mit 110 V funktioniert. Nunja. FLL wäre nicht FLL, wenn wir nicht problemlos hilfreiche Menschen gefunden hätten, so dass wir - kurz nachdem wir im CC angekommen waren - auch schon 2 Akkus gleichzeitig laden konnte. Dann einigen bewegende Reden zur Eröffnung und die Spiele gingen los.

Der erste Lauf: Ein Desaster! Ich sage nur: 120 Punkte. Das Chaos begann, als RoBetter einfach am Haus vorbeifuhr und danach ging nichts mehr. Offensichtlich waren die Wettbewerbstische anders beschaffen als die Übungstische, nichts lief wie geplant und programmiert.

Dann etwas Positives: Wir wurden zum Recall geladen. Das heißt, die Kinder durften sich erneut einer Jury stellen, diesmal 6 Menschen, die alle Kategorien - also FoPrä, RoboDesign und Teamwork in einer flotten Fragerunde untersuchten. Das lief - für meinen Geschmack - SUPER. Die Jungs haben sich wirklich toll geschlagen und das Englisch kommt inzwischen so gut, daß wir manchmal betonen mussten, daß es schwierig ist, besonders für die jungen, alles zu verstehen.

Dann gleich Runde 2. Durch den Recall hatten wir kaum Änderungen machen können. Entsprechend fiel der Lauf fast ebenso schlecht aus wie der erste. Lange Gesichter. Aber die Hoffnung auf den dritten Lauf.

Die 2 Stunden bis dahin wurden auch gut genutzt und nochmal alle Zeiten angepasst bis ins Detail.

am Übungstisch

am Übungstisch

Hat es geholfen? Obwohl die Organisation hier total gut und pünktlich war, kam es jetzt zu Verspätungen und statt 14:55 startete unser letztes Spiel erst nach halb vier. Alle Nerven lagen blank. Doch es stand unter einem besseren Stern. Das Haus klappte und auch sonst einiges. Und zu guter letzt zeigte sich der Schiedsrichter in einigen Entscheidungen großzügig. Um es kurz zu machen: 285 Punkte sind zwar nicht rekordverdächtig und weit weg von unseren Bestleistungen aber … naja … für diesen Tag eben das Beste, was wir machen konnten.

Auswertung des 3.Laufs

Auswertung des 3.Laufs

Jetzt gab es nur noch FLL Atmosphäre genießen, Leute treffen und quatschen. Von allen fiel eine Last ab. Langsam aber sicher wurde dann unser “Pit” geräumt und um 18:00 trafen wir uns im Hotel, um das Abendessen gemeinsam zu begehen. Zuletzt gönnten sich die Erwachsenen dann noch einen Drink in einer sich drehenden Bar in 200m Höhe. Ein schöner Tag, mit dem Recall sicher auch ein erfolgreicher Tag. Nicht so gut, wie es hätte sein können, aber ein wunderbares Erlebnis, das allen viel Spaß bereitet hat. Und es besteht ja bis zuletzt die Hoffnung, ob wir nicht vielleicht doch einen Preis gewonnen haben. Das erfahren wir morgen früh, wenn ab 9:00 die “Reward Ceremonie” statt findet. The game ist NOT over.

HoM 

Der erste Tag ist rum …

17. April 2009

ich will Euch nicht auf die Folter spannen: Hier schon die ersten Nachrichten vom FLL WF: 

Zunächstmal: WOW. Hier ist alles riesig und noch größer. Der Dome - der mehr als 6x sovielen Zuschauern Platz bietet wie die SAP Arena - ist sehr beeindruckend. Aber noch größer ist das Kongress Zentrum. Da kann man sich - theoretisch - echt verlaufen. Wir sind im Teil C des WGCC aber allein dieser Raum bietet locker Platz für alle FLL - Teams, 7×3 Bereiche für die Präsentationen, die FRC (=First Robotic Competition) Teilnehmer und etliche Firmen, die sich präsentieren. Darunter auch Google und die NASA.

Aber kaum waren wir mit Staunen fertig, mussten wir schon zum ersten Übungslauf des Robotgames. Alles sollte so sein wie beim Wettbewerb. Also 30 Minuten vor dem Lauf im CC (=Congress Center) abmelden, 10 Min. in den Dome laufen, dort anmelden und dann über verschiedene Wartestationen zum Spielfeld. Nun, unsere Läufe waren desaströs. RoBetter traf das Haus nicht und rannte das Fluttor um, das gab kaum Punkte. Also sind wir zu Übungstischen im CC gegangen und haben allerlei Werte angepasst. Alles klappte wieder, da mussten wir schon in den zweiten Problelauf. Doch schon auf dem Weg dahin meinte Lukas: Haben wir denn auch das Hauptprogramm übertragen oder nur die Übungsprogramme? Hatten wir nicht. Also mussten wir mit dem gleichen schlechten Setup fahren wie zuvor. Wir bekamen zwar ein paar mehr Punkte, aber gut war das nicht.

Nachmittags, kurz vor 2 ging es dann zu den 3 Präsentationen. Dafür war in dem Saal ein großer Bereich mit Vorhängen abgetrennt. Dort gab es dann 7 “Linien” von jeweils 3 “Räumen” (nur mit Vorhängen abgetrennt) für Projekt Präsentation, Technik Präsentation und dann Teamwork.

Da es keine richtigen Räume waren, war es sehr schwierig, da der Lärm der Halle ungedämpft durch die Präsentationen rauschte. Die Kids mussten die Juroren fast anschreien.

Trotzdem haben sie Ihren Job gut gemacht. Es gab keine Hänger, keine Pausen, manche Fragen wurden erst nach Übersetzung durch unseren “Translator” beantwortet, aber so ist es ja gedacht. Im Großen und Ganzen kamen die Kinder mit dem Englischen gut zu recht. 

Danach war die Luft dann aber auch ganz schön raus. Aber macht ja nix, wir waren ja für diesen Tag fertig. Die restliche Zeit haben wir zunächst genutzt, um mit unserem Translator zu seinem Pit bei der FTC (=First Tech Challenge) zu gehen, einem Roboterwettbewerb mit mannshohen Robotern, 60 kg schwer die zeitweise ferngesteuert und teilweise autonom arbeiten müssen. Dort angekommen hieß es, der Roboter sei bei einem Probelauf, also eilten wir in den Dome und sahen mit Begeisterung, dass die riesige Maschine gerade dabei war, mit 5 anderen auf dem Feld herumzusausen.

Auf den ersten Blick ist nicht zu erkennen, worum es dabei geht, aber Christian, unser Translator, hat uns alles erklärt. Nach der Runde konnten wir uns dann den Roboter aus der Nähe anschauen. Sehr beeindruckend.

Wie geht es weiter? Während ich diese Zeilen schreiben ist das Team auf der FLL Begrüßungsfeier.

Das Team aus Taiwan

Das Team aus Taiwan

Das Team aus Haiti

Das Team aus Haiti

Ein Team aus Massachusetts

Ein Team aus Massachusetts

Morgen ist die First Begrüßung schon um 8 Uhr. Danach kommen die 3 Durchläufe des Robotgames. Wir sind um 11:20, um 12:40 und um 14:55 dran. Dann sind wir fertig. Vielleicht ein guter Zeitpunkt ins Cola Museum zu gehen? Wohl eher nicht. Besser wir schauen uns die Finalläufe der anderen Robotic Wettbewerbe an.

Am Samstag Morgen dann die Preisverleihung der FLL im Omni Hotel und Abends das große Abschlussfest. Hoffentlich macht das Wetter mit bis zum Feuerwerk am Ende.

Soweit von mir … Drückt uns die Daumen oder “keep your fingers crossed”

HoM

Urlaub und Vorbereitung

14. April 2009

Jetzt sind wir natürlich in der Woche 0. Nur noch 2 Tage, dann wird es ernst: Morgen Einrichten der Pits und Coach Meeting, Donnerstag Teamwork, Research Presentation und Tech Design, am Freitag dann Robot game. So ist - kurz gesagt - das Programm. Und weil das alles schon so nah ist haben wir jeden Tag trainiert. Es gibt hier im Hotel einen Trainingsraum mit Sportgeräten, der wenig verwendet wird. Da treffen wir uns jeden Tag und üben. Robotgame können wir ja leider nicht üben, aber dafür gibt es hoffentlich am Donnerstag Gelegenheit.

Wenn wir nicht trainieren, dann lassen wir es uns gut gehen: Da gestern Sturm angesagt war (und zeitweise auch wirklich stattfand) haben wir uns einige “Indoor” Unternehmungen vorgenommen: Zunächst sind wir ins Aquarium. Jetzt würde ich gerne schreiben, wie das war, aber es ist wirklich schwer zu beschreiben. Wir waren alle ganz hin und weg von Belugas, Walhaien, Haien, Rochen, Ottern, Tintenfischen, Quallen und natürlich unzähligen anderen Fischen und Krebsen. 

Als wir uns nach 3h schon fast zum gehen entschlossen hatten, trafen wir Jack, einen freundlichen Herren, der im Aquarium Menschen hilft sich zurecht zu finden und über die vielen Tiere informiert. Er war neugierig, warum wir nach Atlanta gekommen sind und wir haben von der FLL erzählt. Als er uns den “4-D-Film” empfahl, erzählte ich, dass der ausverkauft sei bis zu einer späteren Vorstellung und daß wir nicht so lange warten wollte. Was dann kam war wie Zauberei: Er sagte “Wartet mal kurz”, verschwand, kam wieder und kaum 15 Minuten später saßen wir in dem 3-D Kino. Wow! Was für ein (extra) Service! Was 4-D bedeutet? Das wussten wir zunächst auch nicht. Am Eingang gab es 3-D Brillen die einen wirklich überraschend echten 3- dimensionalen Eindruck erzeugten. Aber was war Dimension Nr4?

Das erfuhren wir, als der kleine Fisch der Geschichte durch die Glasscheibe seinens Aquariums kam und uns alle dabei nass sprizte ! Von überall kam Wasser. Später gesellten sich echte Seifenblasen zu den Wasserblasen im Film und so weiter. Man wurde also regelrecht in den Film hineingezogen. Super gemacht.

Als der Film zuende war passte die Zeit genau, um sich die Fütterung der Walhaie anzuschauen. Irre, diese riesigen Fische, die sich nur von Grill ernähren und selbigen aus dem Wasser in ihrem riesigen Maul filtern.

Auf dem Heimweg wurden wir dann nochmal positiv überrascht: Gerade als wir durch den Olympiapark maschiert kamen, begannen die Wasserspiele: Zahllose Fontänen spritzten in lustiger Choreographie zu lauter Musik. Perfektes Timing, zum Glück nicht geplant, denn es hätte sonst nicht so gut klappen können :-)

So, jetzt reicht die Schwärmerei. Heute geht es weiter, mit FLL Training und Touristischem. ich werde berichten.

HoM

M Luther King und das Osterfest

13. April 2009

ein herrliches Wetter zierte heute den höchsten christlichen Feiertag. Wir machten uns nach dem Frühstück auf zum Martin Luther King Jr. Gedenkhaus. Zuerst haben wir da einen Film gesehen, dann eine Ausstellung besucht. Sehr beeindruckend was dieser Mann geleistet hat.

Um 11 war dann in der anliegenden Kirche (Ebenezer Baptist Church) ein Gottestdienst - aber einer, wie wir ihn noch nicht erlebt haben. Die große Kirche war sehr gut gefüllt mit festlich gekleideten Menschen. Wir darunter sahen eher ein bisschen “underdressed” aus. Aber das konnte uns den Spaß nicht verderben. Die Musik - ganz viel Gospel, aber auch HipHop und Barockes - war phantastisch. Das Ganze erinnerte mehr an eine Riesenshow als an einen Gottesdienst. 

Und der Referent, der den Gottesdienst hielt. Einfach spitze. So lebendig, leidenschaftlich, mitreißend. WOW. Alle waren begeistert, selbst Lukas und Felix, die sich erst sehr spät dazu durchringen konnten, mitzugehen.

Danach sind wir wieder in die Stadt gefahren. Ein Essen zwischen durch, ein Eis. Dann war der Nachmittag schon fast weg. Wie konnten wir das gute Wetter noch genießen? Oliver, Christopher und ich gingen in eine Park, der eine “Schachecke” hat, wo ein buntes Völkchen sich an alten, teilweise zerfetzten Brettern dem königlichen Spiel widmeten. Alle anderen besuchten verschiedene Hochhäuser von Atlanta Downtown, um die Aussicht zu genießen.

Seinen Abschluss fand der Tag dann wieder ein mal in dem Steakhaus, das uns allen inzwischen gut gefällt. Jetzt ist es fast 11. Vielleicht garnicht schlecht, so spät schlafen zu gehen, da ich dann eventuell morgen endlich einmal länger als bis vier schlafen kann.

HoM

Pandas - aber keine Elefanten - gratulieren

12. April 2009

Oliver hat heute Geburtstag !!! Herzlichen Glückwunsch zum 15. !!

Noch ist der Wettbewerb einige Tage weg, wir können also noch das Jetlag überwinden und es uns gut gehen lassen. Nach einem gemütlichen Frühstückmachten wir uns auf den Weg in den Zoo. Die Fahrt war ein bischen Umständlich: In Atlanta gibt es nur 2 U-Bahn Stränge: Nord - Süd und West - Ost. Will man an ein Ziel - wie z.B. den Zoo, das nicht an diesen Strängen liegt, muss man den Bus verwenden. Und das scheint garnicht so einfach: Zuerst waren wir an der falschen Haltestelle. Dann war es der falsche Bus und dann doch wieder der richtige. Die Busfahrerinnen waren sich da nicht so ganz einigt.

Wie auch immer: letztlich haben wir es geschafft und durften einen sehr schönen Tag im Zoo erleben. Pandas waren sicher der Höhepunkt aber auch die Reptilienschau mit vielen Schildkröten und Schlangen und die Raubtiere waren großartig. Die Elefanten waren wohl gerade aus - ihr Gehege war leer.

Immer wieder erstaunlich: Auch im Zoo ist uns aufgefallen, wie sehr Übergewicht ein Problem in den USA zu sein scheint. Offensichtlich ein weit verbreitetes Problem.

Nach dem Zoo wieder zurück zum “Ernst der FLL”: Alle Kids treffen sich im Fitnessraum um die Präsentationen zu üben und Informationen über den Wettbewerb auszutauschen. Jetzt steht noch ein Essen auf dem Programm. Das Geburtstagskind hat sich “Subways” gewünscht, wer könnte da nein sagen …

HoM

Shopping - und die Welt der Nachrichten

11. April 2009

Um es langsam angehen zu lassen, sind wir heute einkaufen gegangen. Die “Shopping Malls” sind gigantisch und wir haben gleich zwei davon besucht: Peachtree Center ist bei uns um die Ecke. Wie es aussieht, kann man da ganz gut vorbeischauen, wenn man eine Kleinigkeit essen möchte. Es gibt viele kleine Geschäfte mit Essen aus der ganzen Welt.

Dann waren wir in der Lennox Mall. Denn dort sollte es einen Optiker geben. Den haben wir auch gefunden, aber er konnte meine Brille nicht reparieren. Ich musste also eine neue kaufen :-/. Ein teurer Spaß. Während ich von einem Augenarzt untersucht wurde (auch teuer), haben die anderen Kleider anprobiert und rumgestöbert.

Dann wollten wir das CNN Hauptqartier besuchen. Es ist witzig, dass dieser Arbeitsplatz von zahllosen Nachrichtenleuten wie eine große Attraktion zur Schau gestellt wird. Aber eben auch sehr interessant. Als wir um 3pm ankamen, gab es die nächte Führung erst um 5, so hatte ich Zeit meine Brille abzuholen. Das wurde dann hektisch, aber mit einem kleinen Spurt kamen wir doch noch pünktlich an.
Während der Führung lernten wir dann eine Menge darüber, wie ein Nachrichtensprecher arbeitet, wie dsa mit dem Prompter funktioniert, wie die Wetterkarte eingeblendet wird und wie Harry Potter unter seinem Tarnmantel verschwinden konnte :-) . Außerdem haben wir ein ganz tolles Teamfoto am Nachrichtentisch machen lassen!

Den Abend haben wir in einem typischen Steak House verbracht: Ein gemütliches Restaurant mit feinem und deftigem Essen, Sport Fernsehen und jede Menge Eistee und Coke. In so gemütlicher Runde haben wir dann zunächst garnichts von dem Sturm mitbekommen, der aufgezogen war. Aber Sabine und Felix, die als erste sich auf den Weg ins Hotel machten, hat es erwischt und sie wurden klatschnass in einem Schauer. Hoffentlich holen sie sich keinen Schnupfen!

Grüsse aus den USA,

HoM

Der erste amerikanische Hamburger

10. April 2009

Auf die Gefahr hin, dass es hier öfter Hamburger geben wird waren wir gestern dann noch in einem Restaurant “Landmark”. Super Hamburger, viel zu süßer Eistee, dicke Pommes. Prima. So ist “Amiland”. 

Heute morgen bin ich aber mit einem Schreck erwacht: Meine Brille lag nicht mehr auf dem Nachttisch. ??? Aber sie lag darunter und ein Bügel ist abgebrochen. So ein …. Mist. Das kann teuer werden. Mal sehen, ob wir in Atlanta einen Optiker finden. Wie heißen die denn auf englisch?

Das muss ich erstmal herausfinden. Bis bald,

HoM

SUR sind gelandet!

10. April 2009

Hallo Fans und Freunde,

wir sind im Hotel angekommen. Flug war ganz gut, aber es gab einige Hindernisse. Zunächst hatte Lufthansa ein Problem mit dem Flugzeug, musste auf ein kleiners ausweichen so dass die Passagiere gebeten wurden, mit Umweg zu fliegen. Aber da hatten wir unsere Sitzplätze schon - also kein Problem. Mit einer halben Stunde Verspätung ging´s dann los.

Unterwegs war alles prima. Die Kids waren enttäuscht, dass nicht jeder einen Bildschirm für sich hatte, aber was soll`s. Es hat alles ganz gut geklappt.

Aber in Atlanta wurde es dann schwierig: Wir haben aus Versehen einen Wagen mit Taschen beim Gepäckbandstehen gelassen und durften nicht mehr in diesen Bereich! Alle schickten uns hin und her und vor allem zu einem Lufthansa-Schalter, an dem keiner war. Puh was eine Hektik! Unsere schlimmste Berürchtung war, dass unser herrenloses Gepäck - MIT DEM ROBOTER DARIN - gesprengt würde … Einige der Kinder wurden sehr unruhig, die Erwachsenen nervös.

Aber dann kam doch noch eine freundliche Lufthansadame. Sie hatte unseren Wagen schon entdeckt und uns alles mitgebracht. Sonst … hätten wir keinen Roboter gehabt, denn der war auch dabei! Puh! Glück im Unglück.

Dadurch dann doch verspätet (der Flieger war sogar zu früh gelandet) erreichten wir den Shuttle zum Hotel. Ein super Mini Bus ganz in schwarz mit Fahrer in schwarz und mit Schlips. Sehr vornehm :-).

Jetzt sind wir im Hotel angekommen und wollen noch was essen. Daher mache ich erstmal Schluss…

Gruss

HoM